15
Aug
2012

Mutierte Schmetterlinge in der nähe von Fukushima

Das Atomunglück von Fukushima hat laut einer Untersuchung der Ryukyu-Universität in Okinawa in der Umgebung von Fukushima Schmetterlinge mutieren lassen.
fukushima
Rund zwölf Prozent der untersuchten Schmetterlinge aus der Familie der Bläulinge, die im Larven-Stadium der in Fukushima ausgetretenen Radioaktivität ausgesetzt waren, hatten Missbildungen wie kleinere Flügel oder Deformationen an den Augen. In der dritten Generation stieg der Anteil sogar auf 34 %, ob wohl beide Elternteile nicht aus der selben Züchtung stammen

Sechs Monate nach dem Fukushima-Unglück fingen die Forscher erneut 240 Bläulinge in der Region um das Akw. 52 % von deren Nachkommens wiesen Missbildungen auf.

Die Untersuchungen belegten klar, dass die in Fukushima freigesetzte Radioaktivität das Erbgut der Schmetterlinge geschädigt habe, sagte Joji Otaki von der Ryukyu-Universität.

Klar sollte aber gesagt werden, dass sich diese Untersuchungen keineswegs auf andere Tierarten oder dem Menschen übertragen lassen. Dafür müssen erst weitere Untersuchungen folgen.
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